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Neue WhatsApp-Regeln: Verärgerte Nutzer, fragliche End-to-End Verschlüsselung

am Mittwoch, 20 Januar 2021 00:00

Wer sich um seine Daten sorgt, sollte WhatsApp schnellstmöglich verlassen, wie die neuen Regeln des Messengers zeigen.

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Mit 8. Februar 2021 wollte Facebook, als Mutterunternehmen von WhatsApp, die Datenschutzvereinbarung ändern. Die neuen Regeln offenbaren unfreiwillig, dass es mit der End-zu-end Verschlüsselung offenbar nie so weit her war. Außerdem in diesem Artikel: Welche Alternativen gibt es?

End-zu-End-Verschlüsselung nur Marketinggag?

Die vielgerühmte End-to-End-Verschlüsselung scheint es bei WhatsApp nie gegeben zu haben. Anders lässt sich nicht erklären, dass WhatsApp nun ganz offen mitteilt, ab sofort alles mitlesen und speichern und an Facebook weitergeben zu wollen. Außerdem hat WhatsApp bereits in der Vergangenheit gezeigt, dass es mit der Datensicherheit dort nicht weither ist, als Einladungen zu Gruppen-Chats plötzlich in Google-Suchen gezeigt wurden und Außenstehende dann in diesem vermeintlich privaten Chats mitlesen konnten.

Dabei hat sich WhatsApp immer als sichere Plattform positioniert, die eine End-to-End-Verschlüsselung verwendet, was bedeutet, dass auch der Dienst selbst keinen Zugriff auf die Korrespondenz und Gespräche seiner Nutzer hätte.

“Zustimmen oder löschen”

Recht direkt stellt der Konzern nunmehr seine Kunden vor die Wahl: Zustimmen oder löschen? Eine Aufforderung, die zahlreiche Nutzer verschreckt hat. Die neuen Vorschriften haben jedoch für viele auch die Frage aufgeworfen, ob ihre personenbezogenen Daten geschützt bleiben. Das hat bereits dazu geführt, dass Politiker, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und normale Menschen sich von dem Messenger abwenden.

Ursprünglich für den 8. Februar geplant, nunmehr auf unbestimmte Zeit verschoben, wird jeder, der WhatsApp nutzt, gezwungen sein, persönlichen Daten mit Facebook zu teilen. Das soziale Netzwerk hat Zugriff auf Telefonnummern, Transaktionsinformationen und IP-Adressen.

„Als eines der Facebook-Unternehmen erhält WhatsApp Informationen von anderen Facebook-Unternehmen und stellt anderen Facebook-Unternehmen Informationen zur Verfügung“, heißt es in der neuen Version der Datenschutzvereinbarung. Wie in dem Dokument gesagt wird, analysiert und fördert Facebook auf diese Weise die Arbeit seiner Dienste.

Die Benachrichtigung über die Einführung der neuen Regeln erscheint im Messenger-Fenster und fordert die Benutzer auf, ihre Zustimmung zu geben. Wer das nicht tut, verliert die Möglichkeit, Nachrichten auszutauschen und zu telefonieren. De facto geht es um die Entscheidung, WhatsApp weiterhin zu nutzen und persönliche Daten mit Facebook zu teilen oder nach alternativen Messengern zu suchen.

Was bedeuten die neuen Regeln?

„Die Daten, die wir mit anderen Facebook-Unternehmen teilen, umfassen Informationen über Ihr Konto (z. B. Ihre Telefonnummer), Transaktionsdaten, dienstbezogene Informationen, Informationen darüber, wie Sie mit anderen Plattformen interagieren, wenn Sie unsere Dienste nutzen, Informationen zu Mobilgeräten und Ihre IP-Adresse“, heißt es in dem Dokument.

De facto wird das Unternehmen in der Lage sein, zu verfolgen, wo sich das Gerät befindet, Statistiken darüber zu sammeln, wie oft eine Facebook-App verwendet wird und Zugriff auf den Status der Nutzer und Fotos ihrer Profile zu erhalten.

Wie im Abschnitt über Datenschutz in den Richtlinien von WhatsApp erwähnt wird, werden diese Änderungen dem Unternehmen helfen, „die Dienste zu verbessern“ und „mit anderen Facebook-Produkten zu verbinden“, einschließlich der Interaktionen von geschäftlichen Accounts. De facto sprechen wir über die Schaffung eines miteinander verbundenen Datenpools. Facebook-Chef Mark Zuckerberg sprach 2019 über das Konzept der Multiplattformen, die den Facebook Messenger, Instagram und WhatsApp miteinander verbinden würden.

Bisher gab es keinen Grund zu der Annahme, dass die neuen Regeln private Korrespondenz oder Gespräche von WhatsApp-Nutzern gefährden würden. Jedenfalls ändert die Plattform ihre Richtlinie zum Schutz dieser Daten nicht.

Informationen, die WhatsApp sammelt
Die Telefonnummer, die zum Erstellen des Kontos verwendet wird
Account-Fotos und Informationen zu Ihrem Konto
Telefonnummern Ihrer Kontakte auf WhatsApp
Transaktions- und Zahlungsdaten
Standortinformationen
Informationen zu Ihrem Gerät (Modell, Betriebssystem und Mobilfunknetz)
Sonstige Informationen, einschließlich IP-Adresse

Die Empörung der Nutzer

Die neuen WhatsApp-Regeln haben nicht nur normale Nutzer empört, die den Hashtag „#WhatsAppPrivacy“ populär gemacht haben, sondern auch ganze Regierungen. So leitete die türkische Wettbewerbsbehörde ein Ermittlungsverfahren gegen Facebook wegen Änderungen in der Nutzervereinbarung ein:

„Die Wettbewerbsbehörde hat eine eigene Untersuchung zu Facebook und WhatsApp eingeleitet, einschließlich der Notwendigkeit, Daten von Social-Media-Nutzern und Messengern teilen müssen“, heißt es in der Pressemitteilung. Vor diesem Hintergrund begannen Mitarbeiter türkischer staatlicher Institutionen, Konten in Telegram und BIP, einem Messenger der türkischen Firma Turkcell, zu eröffnen.

Auch in Russland wird über die Notwendigkeit gesprochen, WhatsApp zu verlassen. So ist Alexander Malkevitsch, der erste stellvertretende Vorsitzende der Kommission der Öffentlichen Kammer der Russischen Föderation für die Entwicklung der Informationsgemeinschaft, Medien und Massenkommunikation, der Ansicht, dass „russische Beamte aufhören sollten, auf WhatsApp über berufliche Themen zu kommunizieren.“

Malkevitsch hat dazu aufgerufen, darüber nachzudenken, dass „alle unsere vertraulichen Informationen nun per Gesetz Eigentum westlicher Geheimdienste werden.“

Das Signal zum Wechsel

Nach der Meldung über die neuen WhatsApp-Regeln forderte der SpaceX-Gründer und neuerdings reichste Mann der Welt, Elon Musk, seine Twitter-Follower auf, zu Signal zu wechseln. Dieser Instant Messaging-Dienst wird oft von Journalisten, Aktivisten, Politikern und all jenen genutzt, die sich besonders um die Sicherheit eines Netzwerks sorgen.

Signal ist nicht im Besitz eines großen Unternehmens, sondern arbeitet innerhalb der Signal Foundation, die von Einzelpersonen gesponsert wird. Der Messenger ist eine der Benchmarks bei der Verschlüsselung, seine Sicherheitsprotokolle werden auch von WhatsApp und Skype verwendet. Im Gegensatz zu anderen Apps sammelt Signal keine Kundendaten zu Werbezwecken, da es nicht versucht, seine Zielgruppe zu monetarisieren, mithin: mit ihren Daten Geld zu verdienen.

Der Messenger steigerte seine Popularität inmitten der amerikanischen Proteste gegen die Ermordung von George Floyd. Die Teilnehmer dieser Aktionen befürchteten, dass IT-Unternehmen ihre personenbezogenen Daten mit der Polizei teilen könnten. Das einzige, was Signal benötigt, wenn ein neuer Benutzer registriert wird, ist eine Telefonnummer. Das Unternehmen würde aber bereits daran arbeitet, auch darauf verzichten zu können.

Nach Elon Musks Tweet sah sich der Messenger einem massiven Zustrom neuer Kunden gegenüber, der sogar zu technischen Schwierigkeiten führte.

„Das Senden von Verifizierungscodes verzögert sich derzeit bei mehreren Anbietern, weil zu viele Leute versuchen, Signal beizutreten“, schrieb das Unternehmen auf seinem Twitter-Account.

Datensicherheit essentiell

Wie wir von Forsthuber & Partner Rechtsanwälte aus Baden bei Wien schon sehr lange empfehlen, ist es auch aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wichtig im eigenen Betrieb Regeln für Datensicherheit zu geben. Dazu zählt auch zu eruieren, WO Kommunikationsdaten gespeichert werden. Sollten etwa Kundendaten auf amerikanischen Servern laden, ohne entsprechend vertraglich abgesichert zu sein, kann das einen Verstoß gegen die DSGVO darstellen.

Fragen? Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren (telefonisch oder per Videokonferenz). Telefon: 02252 86 366

Datenschutzberatung - Sie wollen Ihr Unternehmen fit für Datenschutz machen und auf Nummer sicher gehen? Sie sind Konsument und ärgern sich über den Missbrauch ihrer Daten? Dann sind Sie bei uns genau richtig!

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