Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber - Ihre Rechtsanwaltskanzlei in Baden. Wenn Sie einen Rechtsanwalt in Baden und Umgebung suchen, sind Sie bei uns genau richtig! Wir haben in unserer Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber klare Schwerpunkte gesetzt. Als Anwalt in Baden, setzen wir uns für Sie in den Bereichen Arbeitsrecht, Eherecht, Familienrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht und Unternehmensgründungen, Geährleistung, Schadenersatz und Zivilrecht, Immobilienrecht, Kaufverträge, Mietrecht und Wohnrecht, Verträge zu allen geschäftlichen Vorgängen und Verwaltungsrecht bzw. Gewerberecht ein. In Baden und Umgebung sind wir seit vielen Jahren aktiv. Wenn Sie also einen Anwalt für Fälle in Baden, Wien, Bruck an der Leitha, Eisenstadt und dem nördlichen Burgenland, oder Wiener Neustadt brauchen: wir sind die Richtigen für Sie. In besonderen Fällen sind wir juristisch als Anwalt für Sie in ganz Niederösterreich, Wien und Burgenland für sie aktiv. Denn der persönliche Kontakt bei der Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber in Baden, ist uns sehr wichtig. Seit über 30 Jahren sind wir juristisch aktiv und konnten schon sehr vielen Menschen als Anwalt helfen. Wir machen als Anwalt auch GmbH Gründungen, OG, KG und anderen Unternehmensgründungen. Anwalt Dr. Gottfried Forsthuber, Mag. Gottfried Forsthuber und das restliche Team der Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber in Baden stehen Ihnen in vielen Bereichen zur Seite. Hauskauf, Mietverträge, Familienrecht, Obsorge: Das und noch viel mehr machen wir für Sie.AktuellesUnsere StärkenKontaktTelefon: +43 2252 / 86 3 66, Fax: +43 2252 / 86 3 66 2, Adresse: Kaiser Franz Joseph Ring 5, 2500 Baden, E-Mail: kanzlei@forsthuber.at

kanzlei@forsthuber.at
+43 2252 / 86 3 66

Aktuelles

Sofa rosa statt dunkelrot: Ersatz?

am Mittwoch, 31 Oktober 2018 17:58

Der aktuelle Fall

Ein Paar wollte sich ein schönes Sofa genehmigen. Im Februar 2012 kauften sie ein dunkelrotes Ledersofa um 5.999 €. Das Sofa wurde im Wohnzimmer in der Nähe der Glasfront aufgestellt. Infolge der Sonneneinstrahlung bleichte das Leder nach wenigen Monaten aus und verfärbte sich von dunkelrot auf rosa. Die Teile, die sich unmittelbar neben der Glasfront befinden, weisen die größten Farbveränderungen auf.

Sie verlangten vom Verkäufer Wandlung und Rückerstattung des Kaufpreises. Doch damit gestaltete es sich nicht so einfach – ein langer Rechtsstreit entbrannte. Der Fall landete zwei Mal vor dem Obersten Gerichtshof (OGH). Beim ersten Mal ging es darum welche Eigenschaften vorausgesetzt werden dürfen und welche zugesagt wurden.

Das Verfahren bisher

Das Erstgericht wies die Klage im zweiten Rechtsgang ab. Dabei wurde festgestellt, dass beim Verkaufsgespräch die Sonneneinstrahlung am geplanten Aufstellungsort Thema war. Es wurde dabei jedoch auch erwähnt, dass es eine Beschattungsmöglichkeit gibt. Das Erstgericht war auf dem Standpunkt, dass der Verkäufer seiner Aufklärungspflicht ausreichend nachgekommen ist.

Die Kläger erhoben dagegen Berufung. Das Berufungsgericht gab der Berufung nicht Folge. Es sei nämlich nicht zugesichert worden, dass der Aufstellungsort geeignet und die Farbe des Sofas jedenfalls sonnenresistent sind. Die Gefährdung des Sofas war also für den Verkäufer nicht erkennbar und er konnte nicht wissen, dass der geplante Aufstellungsort ungeeignet ist.

Die Entscheidung

Art und Ausmaß der Aufklärungspflicht richten sich nach der Beschaffenheit und Funktionsweise des Kaufgegenstands und nach dem vorauszusetzenden Wissensstand des Käufers. Eine Aufklärungspflicht besteht nur dann, wenn der andere Teil eine Aufklärung erwarten durfte. Die Aufklärungspflicht ist mit der objektiven Voraussehbarkeit begrenzt.

Die Ansicht des Berufungsgerichts ist vertretbar. Durch die Frage nach dem Vorhandensein einer Beschattungsmöglichkeit musste den Klägern bewusst sein, dass die Farbechtheit trotz Sonneneinstrahlung nicht stillschweigend zugestanden wurde. Für den Verkäufer war bei objektiver Betrachtung eine Gefährdung der nicht mehr zu erkennen. Er hat seine Aufklärungspflichten also erfüllt.

Die Revision der Kläger wurde als unzulässig zurückgewiesen und es bleibt bei der Abweisung der Klage.

Die gesamte Entscheidung.

Ähnliche Beiträge

forsthuber jetzt Termin vereinbaren rot