Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber - Ihre Rechtsanwaltskanzlei in Baden. Wenn Sie einen Rechtsanwalt in Baden und Umgebung suchen, sind Sie bei uns genau richtig! Wir haben in unserer Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber klare Schwerpunkte gesetzt. Als Anwalt in Baden, setzen wir uns für Sie in den Bereichen Arbeitsrecht, Eherecht, Familienrecht, Erbrecht, Gesellschaftsrecht und Unternehmensgründungen, Geährleistung, Schadenersatz und Zivilrecht, Immobilienrecht, Kaufverträge, Mietrecht und Wohnrecht, Verträge zu allen geschäftlichen Vorgängen und Verwaltungsrecht bzw. Gewerberecht ein. In Baden und Umgebung sind wir seit vielen Jahren aktiv. Wenn Sie also einen Anwalt für Fälle in Baden, Wien, Bruck an der Leitha, Eisenstadt und dem nördlichen Burgenland, oder Wiener Neustadt brauchen: wir sind die Richtigen für Sie. In besonderen Fällen sind wir juristisch als Anwalt für Sie in ganz Niederösterreich, Wien und Burgenland für sie aktiv. Denn der persönliche Kontakt bei der Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber in Baden, ist uns sehr wichtig. Seit über 30 Jahren sind wir juristisch aktiv und konnten schon sehr vielen Menschen als Anwalt helfen. Wir machen als Anwalt auch GmbH Gründungen, OG, KG und anderen Unternehmensgründungen. Anwalt Dr. Gottfried Forsthuber, Mag. Gottfried Forsthuber und das restliche Team der Rechtsanwaltskanzlei Forsthuber in Baden stehen Ihnen in vielen Bereichen zur Seite. Hauskauf, Mietverträge, Familienrecht, Obsorge: Das und noch viel mehr machen wir für Sie.AktuellesUnsere StärkenKontaktTelefon: +43 2252 / 86 3 66, Fax: +43 2252 / 86 3 66 2, Adresse: Kaiser Franz Joseph Ring 5, 2500 Baden, E-Mail: kanzlei@forsthuber.at

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Aktuelles

Staatliche Insolvenzverschleppung?

am Donnerstag, 22 Oktober 2020 00:29

Neuerlich wurde die Frist für Insolvenzanträge verlängert. Was im ersten Moment gut klingt, gefährdet gesunde Unternehmen, Arbeitsplätze und führt zu Wettbewerbsverzerrung.

———Wieder möglich: Klienten/Kundenverkehr in unserer Kanzlei (bitte Mund-Nasenschutz mitnehmen). Wir unterstützen Sie auch weiterhin in Ihren rechtlichen Belangen!
persönliche Abgabe von Unterlagen: Bitte Sicherheits- und Desinfektionshinweise beachten.
Wir achten in unserer Kanzlei auf die Einhaltung behördlich angeordneter Maßnahmen. Ausreichend Mögilchkeiten zur Desifektion stehen ebenfalls zu Verfügung.

Was bislang nur vermutet wurde, lässt sich mittlerweile an handfesten Zahlen nachweisen. Die Unternehmerinsolvenzen sind in den ersten drei Quartalen 2020 um 32% zurückgegangen (im Vergleich zu 2019).

Gestiegen sind nur die Verbindlichkeiten, und zwar um sagenhafte 100% auf etwa 2,7 Milliarden Euro. Das schätzt der Kreditschutzverband 1870 anhand bestehender Rohdaten.

Wird dieser Trend fortgeführt, bedeutet das auf das Jahr 2020 hochgerechnet ein Minus von rund 46% bzw. rund 1.300 Insolvenzen weniger als 2019. Dass diese Zahlen der Beweis für eine unberechenbare Ausnahmesituation ist, sieht man besonders an den betroffenen Dienstnehmern. Obwohl es 2019 bedeutend mehr Insolvenzen gab (mit 12.200 betroffenen Dienstnehmern), haben 2020 rund 13.700 Dienstnehmer auf Grund einer Insolvenz ihre Arbeit verloren.

Corona-Gießkanne

Die gegenwärtige Situation hat die österreichische Wirtschaft den sogenannten „Corona-Maßnahmen“ zu verdanken. Waren diese dafür gedacht Unternehmen, denen der verordnete Lockdown massiv geschadet hat, zu unterstützen, geht der Schuss mit der weiteren Verlängerung auf 31.01.2021 eindeutig nach hinten los: Statt betroffene Firmen, die eine Zukunft vor sich haben, zu helfen, werden „kranke“ Unternehmen künstlich am Leben gehalten. Damit werden tragischerweise auch an sich gesunde Unternehmen angesteckt.

Frist ab 31.01.2021

Eine Verlängerung der Antragsfrist bis 31.10.20 war sinnvoll. Jetzt gibt es einen weiteren Aufschub bis 31.01.2021. In Kombination mit den ohnehin bisher bestehenden Fristen in Zeiten einer Seuche/Pandemie von 120 Tagen (4 Monaten), bedeutet das eines: Ein weiteres Verschieben auf den St. Nimmerleinstag, der derzeit im äußersten Fall auf den 31.05.2021 fällt.

Weitere Fehlentwicklung

Die Finanz und Gesundheitskassen, die die Hauptantragssteller schon bei eher kleineren Verbindlichkeiten sind, haben seit Ausbruch der Corona-Krise und werden bis auf Weiteres keine Insolvenzanträge mehr stellen.

2021: 0% für Gläubiger?

Durch die anhaltende Verschleppung wird es 2021 zu massiven Insolvenzen kommen. Die aktuelle Situation zeigt schon jetzt, dass es sich dann aber um viele nichtsanierungsfähige Unternehmen handeln wird. Dies hat zur Konsequenz, dass sich Gläubiger nächstes Jahr vermehrt mit Null-Quotenkonfrontiert sehen werden.

Je länger in finanzielle Schieflage geratene Unternehmen künstlich am Leben erhalten werden, desto größer wird der gesamte volkswirtschaftliche Schaden sein. Die aktuelle Fristverlängerung für Insolvenzanträge auf 31.01.2021 (+ bis zu 120 Tage!) ist die falsche Medizin.

Das wäre im Sinne aller sinnvoll:

  1. 1. Die Frist für Insolvenzanträge, etwa bei Zahlungsunfähigkeit, muss ab sofort wieder von 120 auf 60 Tage reduziert werden.
  2. 2. Die Finanz und Gesundheitskassen sollten wieder Insolvenzanträge stellen.
  3. 3. Unternehmer sollten seitens der Bundesregierung nicht in dem Glauben gelassen werden, dass staatliche Mittel ausreichen, um die Krise finanziell zu überwinden.

Tipps für Unternehmer:

  1. 1. Forderungen unverzüglich einbringlich machen (keine Lieferantenkredite mehr)
  2. 2. Auf Vorauskassa oder Zahlung bei Abholung/Lieferung/Leistung umstellen.
  3. 3. Ggf. mit Skonto bei längerfristigen Kundenbeziehungen arbeiten

Fragen? Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren (telefonisch oder per Videokonferenz). Telefon: 02252 86 366

Hier finden Sie für Bürger, Verbraucher und Unternehmen weitere wichtige Informationen zum Thema Corona:

Erbschaftsteuer nach Corona-Krise? - Jetzt Schenkungen prüfen!

Willkür bei Unternehmens-Öffnungen?

Corona und die Kredite

Corona und die Steuer + Bonuszahlungen

Corona und die Verträge

AGB sicher gestalten

Keine Miete bei Corona: Eine gute Idee?

Corona und die Miete (basic Info)

Klicken gegen die Krise — Handel geht Online!

Corona und die Reise

Corona und der Unterhalt

Corona und die Kinder

Zahlt der Staat genug wegen Corona-Maßnahmen?

Betrieb geschlossen, was jetzt? Geld bei Corona (Basic Info)

Unternehmen in der Krise – Droht Insolvenzwelle wegen Corona?

Fragen? Jetzt Beratungsgespräch vereinbaren (telefonisch oder per Videokonferenz). Telefon: 02252 86 366

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